Was sind Wachstumsmärkte und wo sind sie zu finden?

Brasilien, Russland, Indien und China sind zusammen unter dem Akronym „BRIC“ bekannt und deshalb auf diese Weise in einer Gruppe zusammengefasst, weil sie zu den weltweit am schnellsten wachsenden Entwicklungsvolkswirtschaften gezählt werden.

Der Begriff Wachstumsmarkt beschränkt sich jedoch nicht nur auf die vorgenannte Definition. Ein Wachstumsmarkt kann jedes Land bzw. jede demographische Gruppe innerhalb eines Landes sein, das/die einen zunehmenden Bedarf an einem bestimmten Produkt oder einer bestimmten Dienstleistung hat.

Dabei kann es sich bei diesem Produkt/dieser Dienstleistung praktisch um alles Mögliche handeln. Der entscheidende Faktor für ein Unternehmen ist der, dass ein Wachstumsmarkt in dem Bereich entstehen muss, in dem es ein Produkt/einen Service anbietet. Die BRIC-Staaten mögen fantastische Zielmärkte für den Handel mit bestimmten Produkten sein. Sie müssen jedoch herausfinden, welche Länder gerade die Waren benötigen, die Sie anbieten.

Der beste und ohne Frage günstigste Weg, Ihre wichtigsten internationalen Zielmärkte ausfindig zu machen, ist die Online-Recherche. Um es auf einen Punkt zu bringen: Es ist ein gutes Zeichen, wenn es in einem bestimmten Land bereits etablierte Unternehmen aus Ihrem Branchenzweig gibt, da dies unter Beweis stellt, dass dort eine entsprechende Nachfrage besteht.

Als Nächstes sollten Sie versuchen, so viel wie möglich über diese Unternehmen in Erfahrung zu bringen – wie lange sie bereits in Betrieb sind, wie hoch ihr Umsatz ist und in welche Länder sie exportieren. Stellen Sie darüber hinaus fest, welche Dienstleistungen diese Unternehmen genau anbieten – sollten Sie deutliche Versorgungslücken finden, können Sie sie füllen. Dies sind all die wichtigen Informationen, die Ihnen bei der Feststellung behilflich sind, wie hoch Ihre Erfolgsaussichten in solchen Ländern sind.

Sie müssen sich selbstverständlich vor einer zu hohen Anzahl etablierter Unternehmen je Land hüten, denn eine Marktsättigung kann bedeuten, dass Sie sich dort nicht behaupten können. Recherchieren Sie also gründlich und wählen Sie Ihre Zielmärkte mit Bedacht.

Nachdem Sie mit einer Liste der Länder gerüstet sind, die Sie gezielt ansprechen wollen, besteht der nächste Schritt für jedes Unternehmen, das global agieren will, in der Einrichtung einer Online-Präsenz in jedem einzelnen seiner Zielmärkte. Und hierfür ist ein zweistufiger Prozess erforderlich: Lokalisierung und Optimierung.

Das Argument für eine Lokalisierung Ihrer bestehenden Unternehmenswebsite liegt auf der Hand. Deutsch mag die am weitesten verbreitete Muttersprache innerhalb der Europäischen Union sein und Englisch mag insgesamt die insgesamt am häufigsten gesprochene Mutter- oder Fremdsprache innerhalb der EU sein, aber betrachten Sie dies einmal aus einer globalen Perspektive. Nur ein Viertel der Weltbevölkerung spricht Englisch, und 94% dieses Bevölkerungsanteils spricht Englisch lediglich als Fremdsprache. Die überwältigende Mehrheit der gesamten Weltbevölkerung spricht also weder Deutsch noch Englisch als Muttersprache.

Überdies müssen Sie auch den genauen Dialekt Ihres Zielmarktes berücksichtigen. Wenn Sie beispielsweise gezielt französischsprachige Kunden in Belgien und in der Schweiz ansprechen möchten, brauchen Sie professionelle Übersetzer aus diesen beiden Ländern. Warum? Nun, es gibt genug Unterschiede zwischen den Sprachvarianten des Französischen in Frankreich, Belgien, der Schweiz und anderen Regionen weltweit, in denen Französisch gesprochen wird, die dies rechtfertigen. Zum Beispiel bedeutet déjeuner in Frankreich „Mittagessen“, aber in Belgien und in der Schweiz „Frühstück“. Es gibt zahllose Beispiele für die zahlreichen französischen, deutschen, spanischen, portugiesischen und englischen Mundarten auf der ganzen Welt.

Auf die Lokalisierung folgt also die Optimierung. Es ergibt wenig Sinn, Ihre Website zu übersetzen, wenn Sie im Internet niemand finden kann.

Sie müssen herausfinden, welche Keywords vor Ort je Land verwendet werden, um nach einem Angebot für Ihr Produkt/Ihren Service zu suchen. Sie sollten aber nicht einfach Ihre Keywords aus dem Deutschen oder Englischen übersetzen: eine direkte richtige Wörterbuchübersetzung gibt unter Umständen nicht genau das wieder, was Internetnutzer bei ihrer Suche vor Ort verwenden. Sie verwenden vielleicht Synonyme oder Abkürzungen. In der gleichen Weise, in der Sie also die Keywords für die Website Ihres Heimatlandes recherchieren würden, beispielsweise mithilfe des Keyword-Finders von Google, würden Sie den Keyword-Finder von Google auch in den Suchmaschinen-Domains jedes Landes benutzen (Google.ch, Google.fr, Google.nl usw.).

Diese vor Ort recherchierten Keywords sollten im Anschluss in ihre professionell übersetzte Website integriert werden, um die Online-Sichtbarkeit in jedem Ihrer Zielmärkte zu maximieren.

Über den Autor

Christian Arno ist der Gründer des international tätigen Übersetzungs- und Lokalisierungsunternehmens Lingo24. Lingo24 arbeitet auf vier Kontinenten für Kunden in mehr als 60 Ländern und erzielte im Jahr 2009 einen Umsatz in Höhe von €4,2 Mio.

Datum 05.03.2010 | Kommentare 0 Kommentare | Kategorien Off Topic

LogiPrint Online-Druckerei

Ich wollte an dieser Stelle LogiPrint, der Online-Druckerei, danken, die mir einen Gutschein über 500 Visitenkarten und etliche Sticker geschenkt hat. Der Service ist kinderleicht zu nutzen, hat ein tolles Preis-Leistungs-Verhältnis und das Ergebnis kann sich echt sehen lassen!!!

Datum 21.11.2009 | Kommentare 2 Kommentare | Kategorien Off Topic

E-Books – Eine Erfolgsgarantie?

In Amerika gehören E-Books schon länger zu den ganz normalen Medien. Man hört hier eine Geschichte, da eine Geschichte, wie jemand in Amerika Millionen mit E-Books verdient hat.

Auch in Deutschland kommen E-Books bei der Bevölkerung gut an. Wer anfangs misstrauisch gegenüber diesem neuen Medium war, das man am PC lesen muss, hat mittlerweile vielleicht schon selbst das eine oder andere E-Book gekauft, denn – richtig – man kann es ja auch ausdrucken.

Wo ist der Vorteil bei E-Books, wenn die meisten sie sowieso vom Blatt Papier lesen?

Ich selbst habe bisher nur selten ein E-Book gekauft, aber immer dann, wenn ich die Information SOFORT haben wollte – und meist auch noch zu einem günstigen Preis. Der Grund, warum der E-Book-Markt boomt ist also offensichtlich: Die kurzlebige Gesellschaft braucht sofort Informationen, denn vielleicht ist auf die geniale Geschäftsidee schon jemand anderes gekommen, bis ich ein Buch bestellt, gekauft und gelesen habe.

Geldmaschine E-Bookvertrieb

Im deutschsprachigen Raum haben wir auch schon einige E-Book-Verkaufsstars, die mit wenigen E-Books und effizienter Vermarktung zu einem Vermögen gekommen sind, das sie sich in einer solch kurzen Zeit nie durch einen normalen Job hätten erwirtschaften können. Mittlerweile gibt es auch einige Informationsquellen, die einem nahe bringen, wie man mit E-Books Geld verdienen kann.

Das Tolle am Geschäft mit E-Books ist das passive Geldverdienen: Wenn man gut ist, kann man in 2 – 4 Wochen ein E-Book schreiben und dann tausendfach verkaufen. Man muss also nur einmal Arbeit aufwenden und wenn die Marketingmaschine läuft, spaziert das Geld bald zur Haustüre rein.

Ein eigenes E-Books erstellen

Wenn man daran interessiert ist, mit einem eigenen E-Book Geld zu verdienen: Viele Menschen empfehlen Stefan Hoehns “E-Book Autor werden”, das Man auf ebookerstellen.de problemlos, schnell und sicher bestellen kann.

Datum 13.01.2009 | Kommentare 3 Kommentare | Kategorien Off Topic